Elena Prokina

Opéra Singer

Elena Prokina

Opéra Singer

Il soprano Elena Prokina debutterà nell’impervio ruolo della “celebre cantante” Floria Tosca, cavallo di battaglia delle più grandi soprano drammatiche del Novecento, dalla Callas alla Tebaldi, dalla Caballé alla Freni...

di Laureto Rodoni 13/01/2000

’Tosca’, cent’anni ma non li d’impostes. Il 14 gennaio II 1900 andava in scena la celebre opera di Puccini. Ora l’Opera di Zurigo la ripropone.

Giornale del Popolo

Tosca

 

 Sie[Elena Prokina] zeigt die Tosca bei ihrem Rollendebüt als vielzeitige Persönlichkeit, die sich auch stimmlich von einer eifersuchtigen Diva zu einer eigenständigen Frau entwickelt. Und wenn sie ihr innig zartes “Vissi d’arte, vissi d’amore” mit einem aplausheischend anschwellenden Ton beendet, tut sie es schliesslich als die berühmte Sangerin Floria Tosca...

18/01/2000

Von Susanne Kübler ‘ Konsequent bis sur Katastrophe’ Tages-Anzeige 

Grossaufnahmen allerdiengs kann diese nicht bieten, doch auf den Gesichtern und in den Gestern von Ruggero Raimondi (Scarpia) und Elena Prokina ( Tosca) spiegelt sich das dramatiche Geschehen fast zoomartig. [ ] Wächrend sich Raimondi und La Scola bereits in der früheren, optisch weit attaktiveren Zürcher “ Tosca” profiliert haben, singt Elena Prokina die Titelpartie zum erzenmal. Und sie erschlisst der Figur eine Dimension, die ihren Vorgängerinnen Mara Zampieri und Gabriele Lechner fremd war, die aber auf unvergessliche Art von der grandiosen Tosca der Tito- Gobbi-Inszenierung, Antigone Shourda, kultiviert wirde: die Dimension der Zartheit und Empfindsamkeit, der andrührenden Naivität. Dabei verfügt Elena Prokina durchaus auch über die Allüre der grossen Diva, über die Liedenschaftlichkeit der Liebenden, ihre weitgespannten Phrasen haben enormen dramatischen Atem. Gefährlich werden ihr allerdings auch diesmal einzelne Fortissimo-Spitzentöne, die die Stimme schrill werden lassen. Um so berückender klingen dann wieder die zarten, weichen Piani.

Marianne Zelger-Vogt

”Schwarzweissbilder mit Zwischentönen”

Puccinis “ Tosca” I’m Zürcher Opernhaus

18/01/2000

Neuer Züricher Zeitung

 

Für ihr Debüt in der Titelrolle gebührt Elena Prokina viel Respekt. Sie ist eine ungewohnt jungendliche Tosca, wechzelnd von koketter Verliebtheit zu drammatischen mit personlichem Timbre, blucht am scönsten auf in Pianos und Mittellagen.

Hans Uli  von Erlach  “ Fest der Stimmen”

18/01/2000 ‘ Express Tagblatt’

 

 

Mit Elena Prokina [ ] ist eine erstandlich facettenreich gestaltende Tosca zu erleben: Als zärtliche Verfühlerin und Geliebte mit Neigung zur Eifersucht gibt sie ihrer Stimme im ersten Akt mädchenhaft leuchtenden Glanz. Doch wird ihre Weltsicht durch die Auseinandersetzung mit der zynischen Polizeischef Scarpia erschüttert und umgekrempelt - ihr Sopran gewinnt an Intensität und verzweivelter Dramatik, die sie auf bewegende Weise, aus zartem Piano heraus gestaltend, in ihre grosse Arie einfliessen lässt und die auch ihre emotionreiche Darstellung im dritten Akt bestimmt.

Von Katharine von Glasenapp  ‘ Erstaundlich faccettenreich’

18/01/2000

Neue Voralberger Tageszeitung

 ‘Eine besonders angenehme Überraschung war das "Tosca"-Rollendebüt der Russin Elena Prokina. Sie besitzt eine sehr elegante, traumwandlerisch höhensichere Stimme mit sehr viel Ausdruckspotenzial, das von ihr aber überaus ökonomisch eingesetzt wird, was den stimmlichen Exaltationen nur zugute kommen kann. Dazu kommt die große Bedingungslosigkeit, mit der Sängerin und Rolle eins werden - die Anzahl der bedeutenden "Tosca"-Sängerinnen ist größer geworden.’

Die Welt.

24. Januar. 2000

Von Stephan Hoffmann

https://www.google.com/amp/s/amp.welt.de/print-welt/article499342/Fuellhorn-voller-Farben-Tosca-in-Zuerich.html